- KI-Baukästen liefern in Minuten eine fertige Seite, aber oft austauschbar.
- Google bewertet Qualität, nicht die Herkunft eines Textes.
- Eigene Fotos, Leistungen und Argumente machen den Unterschied.
„Website erstellen lassen KI“ ist eine der Suchanfragen, die Google inzwischen vorschlägt, wenn man nach Websites sucht. Viele Betriebe fragen sich: Brauche ich überhaupt noch eine Agentur, wenn die KI das in wenigen Minuten macht? Die ehrliche Antwort: Für manche reicht es, für viele nicht.
So funktioniert ein KI-Baukasten
Sie geben Branche, Firmenname und ein paar Stichworte ein. Der Baukasten erzeugt daraus Seitenstruktur, Texte, Farben und Bilder. Anbieter wie Wix, Jimdo, Durable oder 10Web werben damit. Danach können Sie alles im Editor ändern.
„Wenn Sie darauf keine Antwort geben, liefert die KI Einheitsbrei.“
Wofür das reicht
- Eine Online-Visitenkarte mit Kontakt, Öffnungszeiten und kurzer Beschreibung.
- Einen schnellen Platzhalter, bis die richtige Website fertig ist.
- Einen ersten Entwurf, um zu sehen, welche Seiten man überhaupt braucht.
Wo es hakt
trusted.de schreibt über einen der getesteten KI-Builder: „An keiner Stelle haben User die Möglichkeit, einen wirklich individuellen Stil oder ein eigenes Layout festzulegen.“ Das deckt sich mit dem, was KI generell gut kann und was nicht:
- Austauschbare Texte: Die KI kennt Ihren Betrieb nicht. Sie schreibt, was für alle Betriebe der Branche stimmt, also nichts, das Sie unterscheidet.
- Generierte Bilder: Kunden und Bewerber erkennen KI-Bilder zunehmend. Ein echtes Handyfoto vom Team wirkt glaubwürdiger.
- Struktur für Google: KI-Baukästen erzeugen meist wenige Seiten. Für lokale Suchen und KI-Antworten zählt aber eine eigene Seite pro Leistung.
- Fehler: KI erfindet manchmal Angaben, etwa Leistungen, die Sie gar nicht anbieten. Google rät ausdrücklich, KI-Inhalte vor der Veröffentlichung zu prüfen.
Was Google zu KI-Texten sagt
Google bestraft KI-Texte nicht automatisch. Entscheidend ist, ob eine Seite Nutzern hilft. Wer aber viele Seiten erzeugt, „ohne Nutzern einen Mehrwert zu bieten“, verstößt gegen die Spam-Richtlinien. Für eine kleine Firmenwebsite heißt das: Ein KI-Entwurf ist in Ordnung, wenn Sie ihn mit echtem Wissen über Ihren Betrieb füllen.
Unser Rat: KI als Werkzeug, nicht als Ersatz
Lassen Sie die KI ruhig den ersten Entwurf machen. Ersetzen Sie dann jedes Bild durch ein echtes Foto, schreiben Sie die Texte so um, wie Sie mit Kunden sprechen, und legen Sie für jede wichtige Leistung eine eigene Seite an. Wenn Ihnen dafür die Zeit fehlt, übernehmen wir das: Website erstellen lassen. Einen Überblick über alle Wege bietet unser Website-Anbieter-Vergleich.
Quellen
- trusted.de: Die besten KI-Website-Generatoren (07.04.2026). trusted.de/beste-ki-website-generatoren
- Google Search Central: Leitfaden zur Verwendung generativer KI-Inhalte (aktualisiert 07.10.2026). developers.google.com/search/docs/fundamentals/using-gen-ai-content
- Kathrin Post-Isenberg, Deutsche Handwerks Zeitung: KI-Grafiken im Handwerk: Wenn alle gleich aussehen (15.10.2026). www.deutsche-handwerks-zeitung.de/ki-grafiken-im-handwerk-wenn-alle-gl
Wir übernehmen das für Sie oder helfen beim ersten Schritt. Das Erstgespräch ist kostenlos.