Website & Planung

Website-Anbieter im Vergleich: Wo ist eine Website am günstigsten?

Baukasten, WordPress, Freelancer, Pauschalanbieter oder Agentur: Was die Wege kosten, wo die Haken liegen und welcher zu Ihrem Betrieb passt.

Von Salvatore Vene & Peyman HöllerAktualisiert: 20.10.20264 Min. Lesezeit
Kurz beantwortet

Die häufigsten Fragen in Kürze

Welcher Website-Anbieter ist der beste?

Den einen besten Anbieter gibt es nicht; Testportale kommen zu unterschiedlichen Siegern. Für eine einfache Seite zum Selbermachen sind Baukästen wie Wix oder Jimdo eine solide Wahl, für einen Betrieb, der über Google Anfragen gewinnen will, eine individuell geplante Website mit Seiten für jede Leistung.

Wo kann man am günstigsten eine Website erstellen?

Am günstigsten ist ein Homepage-Baukasten: Wix, Jimdo und WordPress.com haben Gratis-Tarife, bezahlte Tarife beginnen bei etwa 8 bis 16 € im Monat. Dafür bauen Sie selbst, und Lockpreise gelten oft nur im ersten Jahr oder bei langer Laufzeit.

Ist ein Homepage-Baukasten wirklich kostenlos?

Nur eingeschränkt. Gratis-Tarife zeigen Werbung des Anbieters und laufen meist unter einer Subdomain statt Ihrer eigenen Adresse. Für einen Firmenauftritt mit eigener Domain brauchen Sie einen bezahlten Tarif.

Baukasten oder Agentur: Was lohnt sich?

Ein Baukasten lohnt sich, wenn Sie wenig Budget, aber Zeit haben und eine einfache Online-Visitenkarte reicht. Eine Agentur lohnt sich, wenn die Website regelmäßig Anfragen oder Bewerbungen bringen soll und Sie Texte, Technik und SEO nicht selbst übernehmen wollen.

Unsere Einschätzung

Wir sind selbst eine Agentur, lesen Sie unsere Meinung also mit diesem Wissen. Trotzdem: Für einen Neugründer mit kleinem Budget ist ein Baukasten ein vernünftiger Start. Teuer wird es, wenn man Jahre mit einer Seite verbringt, die niemand findet. Die richtige Frage ist deshalb nicht, wo die Website am billigsten ist, sondern wie viele Anfragen sie Ihnen bringen muss.

Das Wichtigste in Kürze
  • Am günstigsten ist ein Homepage-Baukasten: Gratis-Tarife gibt es, bezahlte Tarife beginnen bei etwa 8 bis 16 € im Monat.
  • Lockpreise gelten oft nur im ersten Jahr oder bei langer Vertragslaufzeit.
  • Beim Baukasten bezahlen Sie mit eigener Zeit; bei Freelancer und Agentur mit Geld, dafür übernehmen sie Planung, Texte und Technik.
Illustration: Website-Entwurf im Browser und auf dem Smartphone
Symbolbild zum Thema Website & Planung

„Wo bekomme ich am günstigsten eine Website?“ ist eine der häufigsten Fragen, die uns Betriebe stellen. Die ehrliche Antwort: Der niedrigste Preis steht beim Baukasten. Ob er am Ende auch die günstigste Lösung ist, hängt davon ab, was die Website für Sie leisten soll. Hier vergleichen wir die fünf üblichen Wege mit Preisen, die die Anbieter selbst nennen.

Fünf Wege zur eigenen Website

WegKosten zum StartLaufende KostenIhr eigener Aufwand
Homepage-Baukasten (z. B. Wix, Jimdo)keine oder geringTarif ab ca. 8–16 € im Monathoch: Sie bauen und texten selbst
WordPress selbst gemachtgering (Theme, ggf. Plugins)Hosting und Domain, oft wenige Euro im Monatsehr hoch: auch Updates und Sicherheit
Freelancermeist vierstelligHosting, ggf. Wartungsvertragmittel: Inhalte und Abstimmung
PauschalanbieterFestpreis, teils ab dem hohen dreistelligen Bereichoft feste Monatsgebührmittel: Umfang ist vorgegeben
Agenturvierstellig, je nach UmfangHosting, Wartung, ggf. Betreuunggering: Planung, Texte und Technik werden übernommen

Für Freelancer und Agenturen gibt es keine Listenpreise. Als grobe Orientierung: Eine kleine Visitenkarten-Website mit 1 bis 5 Seiten liegt am Markt meist im niedrigen vierstelligen Bereich, eine Unternehmenswebsite mit 6 bis 20 Seiten im mittleren vierstelligen Bereich. Mehr dazu in unserem Artikel Was kostet eine Website?

Homepage-Baukästen: Was die Anbieter kosten

Baukästen nennen ihre Preise offen. Die Übersicht zeigt jeweils den günstigsten bezahlten Tarif, den die genannten Vergleichsportale angeben:

AnbieterGünstigster bezahlter TarifHinweis
Site123ab ca. 8 € im Monat–
Jimdoab ca. 9 € im MonatGratis-Tarif vorhanden
Wixab ca. 12 € im MonatGratis-Tarif vorhanden
Squarespaceab ca. 12–16 € im Monatje nach Quelle und Zahlweise
IONOS1 € im Monat im ersten Jahrdanach regulärer Preis
STRATOab ca. 7 € im Monat–
Hostingerab 2,99 € im Monatbei 48 Monaten Laufzeit

Quellen: homepagetooltester.com (Stand 1.6.2026) und trusted.de (Stand 13.3.2026). Preise ändern sich häufig; maßgeblich ist die Preisseite des Anbieters.

Welcher Anbieter ist der beste?

Das hängt davon ab, wen Sie fragen. trusted.de kürt Wix zum Testsieger, homepagetooltester.com empfiehlt dagegen Onepage. Beide Bewertungen sind nachvollziehbar, weil sie unterschiedliche Dinge gewichten: Funktionsumfang, Bedienung oder Preis. Für Sie zählt vor allem, ob Sie mit dem Editor zurechtkommen, ob die Seite auf dem Smartphone gut aussieht und ob Sie Ihre Inhalte später mitnehmen können.

Die Haken bei günstigen Angeboten

  1. Lockpreise: Der beworbene Preis gilt oft nur im ersten Jahr oder nur bei 24 oder 48 Monaten Vorauszahlung.
  2. Gratis heißt mit Werbung: Kostenlose Tarife zeigen Werbung des Anbieters und nutzen eine Subdomain statt Ihrer eigenen Adresse.
  3. Umzug ist schwer: Eine Baukasten-Seite lässt sich meist nicht zu einem anderen Anbieter mitnehmen. Wechseln heißt oft neu bauen.
  4. Ihre Zeit kostet auch: Texte, Fotos, rechtliche Seiten und Pflege übernimmt beim Baukasten niemand für Sie.
  5. Festpreis mit festem Rahmen: Pauschalangebote sind gut kalkulierbar, decken aber oft nur eine feste Seitenanzahl ab. Prüfen Sie, was Zusatzseiten, Änderungen und die Monatsgebühr nach dem ersten Jahr kosten.

Welcher Weg passt zu Ihnen?

  • Baukasten, wenn Sie gerade gründen, wenig Budget haben und gern selbst gestalten.
  • Freelancer, wenn Sie eine klare Vorstellung haben und eine feste Ansprechperson für ein überschaubares Projekt suchen.
  • Pauschalanbieter, wenn Ihnen ein fester Preis wichtiger ist als individuelle Planung.
  • Agentur, wenn die Website regelmäßig Anfragen oder Bewerbungen bringen soll und Texte, SEO und Technik aus einer Hand kommen sollen.

Fazit: Günstig ist, was sich rechnet

Rechnen Sie nicht nur die Monatsgebühr, sondern auch Ihre eigene Zeit und das, was eine zusätzliche Anfrage pro Woche für Ihr Geschäft bedeutet. Eine Website, die bei Google nicht gefunden wird, ist auch für 9 € im Monat zu teuer. Eine, die jede Woche Kunden bringt, rechnet sich auch zu einem höheren Preis.

Wenn Sie wissen möchten, was Ihre Website bei uns kosten würde, beschreiben Sie uns kurz Ihr Vorhaben. Sie erhalten ein individuelles Angebot mit klarem Leistungsumfang. Mehr zu unserem Vorgehen auf der Seite Website erstellen lassen.

Über die Autoren

Salvatore Vene und Peyman Höller sind die Gründer von H&V Media in Bad Arolsen. Sie bauen Websites, betreuen Social-Media- und Recruiting-Kampagnen für kleine und mittlere Unternehmen und verantworten die Inhalte dieses Ratgebers. Mehr über uns

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