Website & Planung

Was kostet eine Website? Einfach erklärt

Was kostet eine Website 2026? Überblick über Kostenfaktoren, typische Preisspannen, laufende Kosten und worauf Sie beim Angebot achten sollten.

Von Salvatore Vene & Peyman HöllerAktualisiert: 22.10.20264 Min. Lesezeit

Die häufigsten Fragen in Kürze

Wie viel kostet es, eine Homepage erstellen zu lassen?

Eine kleine Visitenkarten-Website mit 1 bis 5 Seiten liegt am Markt meist im niedrigen vierstelligen Bereich, eine Unternehmenswebsite mit 6 bis 20 Seiten im mittleren vierstelligen Bereich. Den Preis bestimmen vor allem Seitenanzahl, Texte, Design und Funktionen.

Was kostet eine Website mit 10 Seiten?

Eine Website mit 10 Seiten zählt zu den Unternehmenswebsites und liegt am Markt meist im mittleren vierstelligen Bereich. Ob Texte professionell geschrieben werden und ob ein individuelles Design entsteht, verschiebt den Preis deutlich.

Was kostet eine Homepage im Monat oder im Jahr?

Laufend fallen Domain und Hosting an, dazu Wartung wie Updates und Backups sowie die Pflege der Inhalte. Domain und Hosting sind meist überschaubar; den größeren Teil machen Wartung und Marketing aus.

Wie lange dauert es, eine Website zu erstellen?

Eine typische Unternehmenswebsite ist in drei bis sechs Wochen fertig, eine Landingpage meist in ein bis zwei Wochen. Am schnellsten geht es, wenn Texte, Fotos und Freigaben zügig vorliegen.

Was ist der Unterschied zwischen Homepage und Website?

Die Website ist der gesamte Internetauftritt mit allen Unterseiten, die Homepage genau genommen nur die Startseite. Im Alltag werden beide Wörter meist gleich verwendet.

Unsere Einschätzung

Vergleichen Sie Angebote nicht nach dem Endpreis, sondern nach dem Leistungsumfang: Seitenanzahl, Texte, SEO-Grundlagen und Pflege nach dem Start. Eine günstige Website ohne eigene Seite pro Leistung wird bei Google meist kaum gefunden und ist am Ende teurer.

Laptop, Notizblock, Lineal und Tasse auf einem hellen Schreibtisch
Foto: Oli Dale olidale, CC0, via Wikimedia Commons
Das Wichtigste in Kürze
  • Der Preis hängt vor allem von Umfang, Texten und Funktionen ab.
  • Laufende Kosten für Hosting, Wartung und Pflege gehören ins Budget.
  • Ein individuelles Angebot mit klarer Leistungsbeschreibung schützt vor Überraschungen.

Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Aber worauf genau? In diesem Artikel zeigen wir, welche Faktoren den Preis einer Website bestimmen, welche Größenordnungen am Markt üblich sind und wie Sie Angebote vergleichen, ohne Äpfel mit Birnen zu verwechseln.

Die fünf größten Kostenfaktoren

  1. Anzahl und Art der Seiten. Eine Seite für jede Leistung ist gut für Kunden und für Google, bedeutet aber mehr Planung, Text und Gestaltung.
  2. Texte. Wer Texte selbst liefert, spart. Wer sie professionell schreiben lässt, bekommt meist bessere Ergebnisse bei Google und mehr Anfragen.
  3. Design. Eine angepasste Vorlage ist günstiger als ein komplett individuelles Design. Für viele kleine Unternehmen reicht eine gute Vorlage mit klarer Markenführung.
  4. Funktionen. Terminbuchung, Mehrsprachigkeit, Shop, Kundenbereich oder Schnittstellen erhöhen den Aufwand deutlich.
  5. Fotos und Videos. Echte Bilder aus Ihrem Betrieb wirken am besten. Ein professionelles Shooting kostet extra, lohnt sich aber fast immer.

„Jede ungeschützte PHP-Anwendung ist in diesem Moment eine offene Tür für Kriminelle.“

Typische Preisspannen am Markt

Als grobe Orientierung lassen sich drei Kategorien unterscheiden. Die Spannen sind breit, weil Agenturen, Freelancer und Regionen sehr unterschiedlich kalkulieren.

Art der Website Typischer Umfang Grobe Orientierung
Kleine Visitenkarten-Website 1–5 Seiten, wenig Text niedriger vierstelliger Bereich
Unternehmenswebsite 6–20 Seiten, Leistungsseiten, SEO-Grundlagen mittlerer vierstelliger Bereich
Umfangreiche Website viele Seiten, Funktionen, individuelles Design ab hohem vierstelligen Bereich

Diese Werte sind keine Preisliste von H&V Media, sondern eine Einordnung. Ihr konkretes Angebot hängt vom Umfang ab. Wenn Sie die Seite eher für eine einzelne Kampagne brauchen, reicht vielleicht eine Landingpage.

Laufende Kosten nicht vergessen

  • Domain und Hosting: meist überschaubar, monatlich oder jährlich.
  • Wartung und Updates: Sicherheitsupdates, Backups, kleine Änderungen.
  • Inhalte pflegen: neue Referenzen, aktuelle Angebote, Ratgeberartikel.
  • Marketing: SEO, Social Media oder Anzeigen, damit überhaupt Besucher kommen.

Worauf Sie beim Angebot achten sollten

Ein gutes Angebot beschreibt genau, was enthalten ist: Seitenanzahl, Texte, Bilder, SEO-Leistungen, Korrekturschleifen, Übergabe. Fragen Sie nach, ob technisches SEO und rechtliche Grundlagen dabei sind, und wem die Website am Ende gehört. Eine Checkliste für den Projektstart finden Sie in unserem Website-Briefing.

Wann sich eine teurere Website rechnet

Wenn über die Website regelmäßig Anfragen oder Bewerbungen hereinkommen, ist die Investition schnell wieder drin. Schon ein zusätzlicher Auftrag oder eine besetzte Stelle kann die Kosten decken. Entscheidend ist deshalb nicht der niedrigste Preis, sondern was die Seite bringt.

Billig oder günstig?

Die billigste Website ist selten die günstigste. Eine Seite, die nicht gefunden wird oder Besucher nicht überzeugt, kostet Sie jeden Monat Aufträge. Rechnen Sie deshalb nicht nur mit den Erstellungskosten, sondern mit dem, was eine zusätzliche Anfrage pro Woche für Ihr Geschäft bedeutet.

Wenn Sie wissen möchten, was Ihre Website konkret kosten würde, beschreiben Sie uns kurz Ihr Vorhaben. Sie erhalten ein individuelles Angebot mit klarem Leistungsumfang. Mehr zu unserem Vorgehen auf der Seite Website erstellen lassen. Welche Anbieter wie viel kosten, zeigt unser Website-Anbieter-Vergleich.

Wartung ist kein optionaler Posten

Im Oktober 2026 warnte das BSI vor einer schweren Sicherheitslücke in PHP, der Sprache, auf der WordPress und viele andere Systeme laufen. Die Deutsche Handwerks Zeitung zitiert einen IT-Sicherheitsexperten, der zum Abschalten ungeschützter Seiten rät. Solche Fälle zeigen, warum Updates und Backups in jedes Website-Budget gehören. Wer sie weglässt, spart am falschen Ende.

Quellen

  1. StatCounter Global Stats: Desktop vs Mobile vs Tablet Market Share Germany (September 2026). gs.statcounter.com/platform-market-share/desktop-mobile-tablet/germany
  2. homepagetooltester.com: Homepage-Baukasten-Vergleich (01.06.2026). www.homepagetooltester.com/
  3. Deutsche Handwerks Zeitung: Experte: Ungeschützte Webseiten abschalten (22.10.2026). www.deutsche-handwerks-zeitung.de/experte-ungeschuetzte-webseiten-absc
Über die Autoren

Salvatore Vene und Peyman Höller sind die Gründer von H&V Media in Bad Arolsen. Sie bauen Websites, betreuen Social-Media- und Recruiting-Kampagnen für kleine und mittlere Unternehmen und verantworten die Inhalte dieses Ratgebers. Mehr über uns

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